Dieses Mal noch mit Glitzer und Glamour auf dem roten Teppich: Die Filmszene Hessen hat sich bei der Verleihung des 36. Hessischen Film- und Kinopreises feiern lassen. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage, teilweise problematischer Standortfaktoren und Nachwuchsmangels hat die Branche im ablaufenden Jahr einige Erfolge vorzuweisen. Viel Lob gab es für die Filmförderung der Hessen Film und Medien GmbH in Person von Geschäftsführerin Anna Schoeppe.
Neben der Sorge um weitere Streichungen von Fördergeldern für Filmprojekte, macht sich die Branche Gedanken um die Lage der Kinos. Denn seit Corona fehlen 30 Prozent Publikum. Auch der Zustand unserer Gesellschaft und die Angst um Demokratieabbau waren große Themen. Film und Kino sind wie die gesamte Kultur Säulen der Demokratie. Hier verhandeln wir unser Zusammenleben. Daher appelliere ich an die Verantwortlichen, der Branche weiterhin ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen.