Vereinbarter Grundstückstausch in Frankfurt: Win-Win für Stadt und Land

Die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen sichern mit einem Grundstückstausch die Erweiterung des Campus Westend der Goethe-Universität und ermöglichen gleichzeitig den Schulneubau in Frankfurt. Die Zustimmung der Stadtverordneten vorausgesetzt, erhält die Stadt Frankfurt ein Grundstück zwischen Hansaallee, Miquelallee und Eschersheimer Landstraße und kann dort einen Schulcampus realisieren. Im Gegenzug überträgt die Stadt dem Land Hessen das Grundstück im Nordwesten des Universitäts-Campus und verkauft zusätzlich das von der Philipp-Holzmann-Schule genutzte Grundstück, das im Bebauungsplan als Erweiterungsfläche für die Hochschule ausgewiesen ist. Dort ist der Neubau der Universitätsbibliothek geplant.

„Ich freue mich über die getroffene Vereinbarung zwischen der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen; davon profitieren beide Seiten, das ist eine klassische Win-Win-Situation“, so Miriam Dahlke, direkt gewählte Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Wahlkreis Frankfurt II. „Die neue Flächenverteilung ist sinnvoll, weil Entwicklungspotential für Schulen gewonnen ist, die Frankfurt dringend benötigt. Auch für die Goethe-Uni ist es eine tolle Nachricht, dass der der Neubau der Universitätsbibliothek nun Gestalt annehmen kann. 105 Mio. Euro Verkaufserlös des ehemaligen Polizeipräsidiums sind an dieser Stelle richtig investiert. Es ist gut zu sehen, was Stadt und Land erreichen können, wenn sie konstruktiv und im Sinne der Studierenden und der Schüler*innen gemeinsame Entscheidungen treffen!“

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