Erhalt vor Neubau – Hessische Landesregierung fördert Sanierung von Landesstraßen im Hochtaunuskreis mit über 3 Millionen Euro

Insgesamt 3.210.000 Euro stellt die Hessische Landesregierung bis 2025 für die Instandsetzung von Landesstraßen im Hochtaunuskreis zur Verfügung. Saniert werden mit diesen Mitteln die Kurmainzer Straße (L3006) zwischen Oberursel und Bad Homburg, die L3023 zwischen Parkplatz Kittelhütte und Schnitten-Seelenberg, die Weilstraße (L3025) zwischen Weilrod-Emmershausen und der Abzweigung Richtung Wolfenhausen und die Kronthaler Straße (L3327) zwischen Königstein-Mammolshain und Schwalbach am Taunus. Insgesamt rund vier Straßenkilometer werden auf diesen vier Strecken erneuert. 

„Die Landesregierung meint es ernst mit dem Grundsatz: Erhalt vor Neubau“, sagt Miriam Dahlke, für den Hochtaunuskreis zuständige Landtagsabgeordnete von Bündnis90/Die GRÜNEN. „Bei der Entscheidung über die Sanierung von Straßen werden klare, nachvollziehbare Kriterien zugrunde gelegt. Aspekte wie die Frequentierung, Verkehrssicherheit und -qualität, aber auch die Bedeutung für den Busverkehr und die Möglichkeit der Nutzung alternativer Strecken spielen eine Rolle“. 

Die Baumaßnahmen sind Teil der Offensive zur Sanierung hessischer Landesstraßen, die das Verkehrsministerium 2016 gestartet hat. Bereits 400 Vorhaben konnten erfolgreich umgesetzt werden, jetzt investiert Hessen zusätzliche 325 Millionen Euro in die Erneuerung von 640 km Landesstraße. 

Aber nicht nur den motorisierten Verkehr hat das Verkehrsministerium im Blick: „Zusätzlich entsteht ein eigenes Radwegeprogramm. Damit können Berufspendler*innen auf das Fahrrad zurückgreifen oder Freizeitangebote im Taunus auf sicherem Weg mit dem Rad erreicht werden“, so Dahlke. 

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