Besuch im Feldbahnmuseum

Eine vielfältige Museumslandschaft ist wichtig für die außerschulische Bildung. Sie zu erhalten und zu bewahren ist dabei unerlässlich und bietet auch einen kulturellen Mehrwert für die Kommunen. Daher war der Besuch des Feldbahnmuseums in meinem Wahlkreis, das zwischen der Straße „Am Römerhof“ und dem Rebstockpark angesiedelt ist, schon länger geplant und konnte nach mehrmonatiger Corona-Pause nun endlich stattfinden.

Nach Gründung des betreibenden Vereins im Jahre 1975 und dem mehrmaligen Umzug (ehemalige Standorte waren in Mainflingen, Frankfurt-Nied und im ehemaligen Straßenbahndepot in Bockenheim) befindet sich das Museum seit 1985 auf dem aktuellen Gelände. Dieses umfasst auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern drei Abstellhallen und offenbart somit den riesigen Bestand an Feldbahnen, welche auf einer Spurweite von 600 mm fahren. Es wird allein durch ehrenamtliche Arbeit betrieben.

Nach einem interessanten Gespräch, in dem auch Bedenken bezüglich der anstehenden Wohnbebauung am Römerhof inkl. der damit verbundenen Infrastrukturmaßnahmen deutlich wurden, zeigte sich in der anschließenden Führung durch die Museumshallen die Detailverliebtheit der Ehrenamtlichen. Abgerundet wurde der Besuch durch eine Fahrt mit einer Lokomotive vorbei an den angrenzenden Kleingärten und einmal quer durch den Rebstockpark.

Gerade für Familien mit jungen Kindern bietet das Feldbahnmuseum ein vielfältiges Angebot. Weitere Informationen sind auf der Homepage https://www.feldbahn-ffm.de/ zu finden.

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