Pressemitteilung vom 25.02.2019: Europa erlebbarer machen

Miriam Dahlke ist die neue finanz- und europapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN. Die 30-jährige Frankfurterin hat im Oktober für ihren Wahlkreis 35 (Hausen, Bockenheim, Heddernheim, Niederursel, Praunheim und Rödelheim) das Direktmandat gewonnen und ist erstmals in den Landtag eingezogen. Dahlke freut es besonders, sich in ihrer neuen Funktion für die europäische Idee einsetzen zu können: „Gerade wir in Hessen mit unserer zentralen verkehrsgünstigen Lage und mit Frankfurt als Sitz der EZB, des internationalen Finanzmarkts und weiteren europäischen Institutionen profitieren stark von der europäischen Einigung.“

Besonders im Hinblick auf den Brexit und die Europa-Wahlen im Mai, aber auch auf die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im kommenden Jahr sei es wichtig, in der Gesellschaft für die europäische Idee zu werben, so Dahlke. Im Europapolitischen Ausschuss des Landtags wird sie dafür arbeiten, Europa für die Hessinnen und Hessen erlebbarer zu machen. Die Initiative #freeinterrail, die Jugendlichen mit kostenlosen Interrail-Tickets eine Reise durch Europa ermöglichen möchte, will sie unterstützen.

Bei den Finanzen liegt der studierten Volkswirtin, die vor ihrer Wahl für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit tätig war, vor allem das Thema Nachhaltigkeit am Herzen: „Als Investor kann das Land Hessen einen entscheidenden Beitrag zu mehr Klima- und Umweltschutz leisten, indem wir die Landesmittel in nachhaltige und ressourcenschonende Geldanlagen investieren und auch die Kommunen dabei unterstützen.“ Zusätzlich plant die Koalition die Auflage einer „Greenbond-Anleihe“ des Landes. „Das wäre ein starkes Bekenntnis zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, erklärt sie. Private Unternehmen geben bereits seit längerem Greenbonds heraus, die ausschließlich in nachhaltige Finanzprodukte investieren.

Neben den Ausschuss- und Plenarsitzungen will die 30-jährige aktiv den Kontakt zu ihrem Wahlkreis halten und dort auch gezielt die jüngere Generation ansprechen. „Vor allem bei den 18- bis 24-jährigen haben wir bei der Landtagswahl enormen Zuspruch erhalten“, erläutert Dahlke. Geplant sind neben klassischen Bürgerfragestunden zum Beispiel auch virtuelle Bürgerfragestunden im sozialen Netzwerk Instagram.

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